Archiv des Autors: stefaniehirte

Cartoon: Treffen sich zwei Muffins …

Unsere Schülerredaktion hat auch ein Ressort für die bildliche Unterhaltung: das Cartoon. Den Auftakt der Reihe „Treffen sich …“ macht ein Cartoon von Jonathan.

Treffen sich zwei Muffins im Backofen …

Gezeichnet von Jonathan K. C.

Advertisements

Lehrersteckbrief: „Schüler sind eigentlich ganz normal“

Das Gymnasium Bürgerwiese hat derzeit 82 Lehrer. So nach und nach können wir vielleicht nicht alle, aber bestimmt einige von ihnen per Steckbrief vorstellen. Los geht es mit Bernd Schneider. Die Fragen gestellt haben Zana, Lara und Sarah.

 

Name: Bernd Schneider
Alter: 61 Jahre
Fächer: Mathe und Physik

 

Wie lange sind Sie schon an der Schule?
4 Jahre
Was halten Sie von den Schülern?

Die Schüler sind liebenswert, sind aber auch manchmal stressig und schwierig, aber eigentlich auch ganz normal.
Was halten die Schüler von Ihnen?
Viele meiner Schüler achten mich.
Was würden Sie an der Schule verändern?
Och, gar nicht viel. Ich möchte nur meinen Unterricht ordentlich durchführen können.

Geschrieben und von Zana Z., Lara Z. und Sarah B.
Foto: ebd

Formel 1

Formel 1: Wer wird Weltmeister?

Am morgigen Sonntag findet der Große Preis von Mexiko statt und die vorraussichtliche Entscheidung um die Weltmeisterschaft in der Formel 1 wird nach einer tollen Saison fallen. Fans sahen klasse Rennen wie in Aserbaidschan oder der am letzten Wochenende gefahrene Grand Prix in den USA, der spätestens in der Schlussrunde spektakulär wurde.

Über die ganze Saison über führte Sebastian Vettel (GER), doch nach seiner katastrophalen Asien-Tour mit zwei Ausfällen aus drei Rennen lag Vettel plötzlich 59 Punkte hinter seinem Rivalen Lewis Hamilton (GBR). In den USA am vergangenen Sonntag schaffte es Hamilton, vor Vettel auf Platz 1 ins Ziel zu fahren, und baute so den Vorsprung auf 66 Punkte aus.

Fans sahen zur Prime-Time ein tolles Rennen auf dem „Circuit of the Americas“ mit toller Anfangszeremonie, wofür die Amerikaner auch bekannt sind. Das Rennen startete turbulent mit einem Startüberholmanöver von Vettel, der vor Hamilton in Führung ging. In Runde 7 konnte Hamilton jedoch seinen Startplatz zurückerobern.

Der Kniff des Rennens: Vettel und Verstappen (NED) kamen für einen zweiten Stopp und frische Reifenin die Box. Vettel fuhr wieder auf Platz 2, überholte dabei die beiden Finnen Bottas im Mercedes und Teamkollege Kimi Raikkönen. Verstappen arbeitete sich an Bottas vorbei und schaffte es in der letzten Runde nicht nach der langen Gerade zu überholen, wo es üblich wäre. Überholkönig Verstappen dafür in einer dreifachen Linkskurve am Raikkönen vorbei. Sensationelles Rennen bis aufs Podium – dachte man.

Schon letztes Jahr in Mexiko fuhr Verstappen aufs Podium und bekam im Nachhinein eine Strafe und musste noch vor der Ehrung vom Podium hinunter. Beim Überholmanöver gegen Kimi Raikkönen fuhr der Niederländer nämlich mit allen vier Reifen neben der Strecke und kürzte somit ab. Vorteil für ihn. Schon das ganze Wochenende über durfte jeder die Strecke „ausfahren“ wie er wollte, da die Rennkommisare nach Kritik lockerer sein wollten. Renault Debütant Carlos Sainz (ESP) fuhr im gleichen Rennen in der gleichen Kurve genau die gleiche Linie und überholte – keine Strafe. Verstappen jedoch erhielt eine Strafe und wurde vor der Siegerehrung nach unten geschickt – wieder einmal. Nicht nur er und sein Team finden die Entscheidung miserabel, auch Niki Lauda (Mercedes) beschwerte sich lautstark.

Einem Hamilton in Topform reicht übrigens in den kommenden drei Rennen ein 5. Platz für seinen vierten WM-Titel. Vettel helfen also nur mindestens zwei Ausfälle des Briten im zuverlässigen Mercedes. Theoretisch möglich, aber unwahrscheinlich.

Geschrieben von Nick R.

Beitragsbild: Nick R.

Buch Kurzhosengang

Vier Jungs – vier Geschichten

Nick


„Die Kurzhosengang“ ist ein Buch von Victor Caspak und Yves Lanois. Es handelt von Jungs, Abenteuern, Rivalität und kurzen Hosen. Nick schreibt für diesen Blog über seine Lektüre, weil er das Buch im Deutschunterricht behandelt und gelesen hat.

 

Im Originaltitel heißt das Buch „The Short Ones“ – Die Kurzen. Rudolpho, Island, Snickers und Zement – vier Jungs aus Toronto – erzählen ihre Geschichte, wie sie zu ihrem Namen kamen. Jeder für sich und jeder anders. Und so gibt es vier unterschiedliche Versionen zur Kurzhosengang.

Die Story

Die vier Jungs werden über Nacht zu Stars und niemand bekommt es mit. Sie stellen sich im Buch mit Mut gegen Naturgewalten, kämpfen gegen riesige Grizzlybären und Wölfe und retten dazu noch Menschenleben.

Jetzt erfahrt ihr, wie die Kurzhosengang zu ihrem Namen kam: Rudolpho erzählt davon, wie seine Schule unter einem Schneesturm verschüttet geht. Die vier Jungs, die sich mit ihrer Klasse und dem Sportlehrer „Kniescheibe“ in der Turnhalle unter der bereits zerstörten Schule befinden, holen in kurzen Sporthosen trotz eisigen Winters Hilfe. Sie retten somit die Klasse.

Ein ganz anderes Abenteuer schildert Island: Er erzählt von einem Eishockeyspiel, bei dem die Pauli-Gang, der Erzfeind der Kurzhosengang, für Trubel sorgt und einen Wolf anlockt. Zement folgt diesem Wolf, der ihn und die anderen kurzen Hosen zu einem Auto führt. Darin befindet sich eine Frau, bei der die Geburt ihres Kindes bevorsteht. Und die konnte gut die Hilfe der Jungs gebrauchen.

Snickers berichtet von einem Videoabend, zu dem er eingeladen hat. Plötzlich klopft es an der Tür, die Kurzhosengang öffnet und wird prompt von der Pauli-Gang mit Schneebällen beworfen. Da es sich bei der Tür um die Terrassentür handelt, erscheint zu allem Unglück noch ein Grizzly im Wohnzimmer von Snickers Familie. Er erschreckt Snickers Schwester Belinda, die mal kurz nach dem Rechten sehen wollte und dabei vier sich tot stellende Jungs auf dem Boden liegen sieht. Vor lauter Angst rennt sie zur Polizei. Aber der Grizzly sinkt plötzlich völlig ermattet auf das Sofa, schläft ein und auch die Kurzhosengang macht es sich wieder gemütlich.

Die vierte Geschichte erzählt Zement, der Ruhigste der vier Jungs. Als er über den Ursprung der Kurzhosengang nachdenkt, ist das Interview allerdings fast beendet. Nur so viel: Das letzte Abenteuer handelt von einem Zug, der ins Unglück zu fahren scheint.

Fazit: Spaß am Lesen

Die Meinungen über das Buch gehen weit auseinander. Manche finden es interessant und witzig, manche finden es nicht so spannend oder gar schlecht. Letzterem kann ich mich nicht anschließen: Ich fand das Buch witzig und es hat Spaß gemacht, es zu lesen. Aber es ist schade, dass mir solche Abenteuer mit Grizzlys und Wölfen wahrscheinlich nie persönlich widerfahren werden.

Erdbeeren

Eisige Fakten – weil Sommer ist

Lisanne und Melina


Wer liebt es nicht, wenn der Sommer heiß ist, mal schnell zur Eisdiele zu gehen und ein Eis zu verspeisen! Unsere Expertinnen für Süßes, Lisanne und Melina, haben wieder ein paar Fakten zusammengetragen: Diese Mal geht es um Eis und Erdbeeren.

Von wegen, dass Eis in Italien erfunden wurde! Das Speiseeis stammt aus China, wo man es schon vor über 3000 Jahren frisch zubereitet hat. Aber dafür soll es wohl die größte Eiswaffel der Welt in Italien gegeben haben: 2,81Meter soll sie groß gewesen sein.

Jetzt schätzt doch mal, wie oft man an einer Kugel Eis schlecken muss, bis sie alle ist! Na?! Durchschnittlich schleckt man 50-mal daran.

Wer hätte es gedacht, in den USA gibt es seit 1990 sogar ein nationalen Vanilleeis-Tag, der jedes Jahr am 23. Juli gefeiert wird.

Und wer von euch mag am liebsten Milcheis? So darf Eis nur bezeichnet werden, wenn mindestens 70 Prozent Milch darin enthalten sind.

Jetzt wird’s sonderbar: In London hat ein Eiscafé einmal die Eissorte „Baby Gaga“ angeboten. Sie bestand aus Muttermilch und war nach kurzer Zeit ausverkauft. Die englischen Behörden verboten es aber schnell, da nicht sicher war, ob es gesundheitsschädlich ist und Viren überträgt. Lady Gaga selbst war übrigens nicht begeistert, dass ihr Name dafür herhalten musste.

Jetzt zählt mal nach, wie viele Eiskugeln ihr pro Jahr esst? 20? 30? Nein, die Deutschen verspeisen pro Jahr durchschnittlich sogar 110 Eiskugeln.

Noch mehr Sommerrekorde

Und was gehört auf’s Eis? Frische Erdbeeren natürlich. Aber vielleicht nicht diese hier: Die schwerste Erdbeere wog 250 Gramm. So viel wie ein Stück Butter! Zum Vergleich: Eine normale Erdbeere wiegt etwa 20 Gramm.

Nun haben wir ein Eis, sogar mit Erdbeeren. Damit gehen wir ins Freibad oder an den Strand. Hier ein weiterer Rekord: Das größte Strandtuch der Welt ist 87,14 Meter lang und 25,20 Meter groß. Auf Gran Canaria fanden echt viele Menschen darauf Platz.

Von Spanien nach Frankreich und wieder nach Deutschland: Wusstet ihr, dass sich der Eiffelturm bei sommerlichen Temperaturen 15 Zentimeter ausdehnt? Und die höchste gemessene Temperatur in Deutschland? Lag bei 40,9°C in einem Ort in Bayern. A propos heiß: Wart ihr schon mal in der Kuppel des Deutschen Bundestages in Berlin? Dann sicher nicht im Sommer, denn dann wird sie geschlossen, weil es da bis zu 50°C heiß werden werden kann.

 

Lisanne und Melina haben sich in einem weiteren Artikel in die Welt der Süßigkeiten begeben.

Jugendweihe vs. Konfirmation

Endlich erwachsen – zwei Rituale im Vergleich

Cara, Luisa


Sobald Jugendliche 13 bis 14 Jahre alt sind, haben sie Jugendweihe oder Konfirmation, oder auch nichts von beiden. Aber was verbirgt sich eigentlich hinter diesen Ritualen? Cara und Luisa haben recherchiert.

Jugendweihe

Jugendweihe ist der Ersatz der Konfirmation für Nichtgläubige und wird meist an Samstagen gefeiert. Sie wird eng mit der DDR in Verbindung gebracht, in der die Ideologie des Sozialismus herrschte, also ganz einfach ausgedrückt: Gleichberechtigung und Gleichheit in allen Schichten der Bevölkerung. Allerdings gibt es die Jugendweihe schon viel länger, wohl bereits im 19. Jahrhundert. Mit der Konfirmation hat sie gemeinsam, dass der Eintritt ins Erwachsenenalter gefeiert wird.

Konfirmation

Die Konfirmation ist die selbständige Bestätigung der Taufe. Heißt: Man stimmt freiwillig und bewusst noch einmal seiner Zugehörigkeit zur Kirche zu. So kann man entscheiden, ob man der Gemeinde weiter angehören will oder nicht. Bevor man die Konfirmation abhalten kann, muss man an einem sogenannten Konfirmandenunterricht teilnehmen. Der Besuch von Gottesdiensten gehört auch dazu.

Die Konfirmation ist dann selbst auch ein Gottesdienst, meist an einem Sonntag. In diesem wird man in das Erwachsenenleben der Christen aufgenommen.Wenn man jedoch im Laufe der Jahre nicht mehr zu dem christlichen Glauben beziehungsweise der Gemeinde dazugehören will, kann man auch austreten.

Egal ob Konfirmation oder Jugendweihe – große Tradition und ein großes Familienfest ist beides allemal.

Fruchtgummibärchen mit Zucker

World of Sweets

Lisanne und Melina


Bunt verpackt in Tüten stehen sie in den Läden. Alle lieben sie – Süßigkeiten. Und weil diese in ihren Lunchpaketen nie fehlen, egal ob Fruchtgummi, Schokolade oder Keks, schreiben Lisanne und Melina über das „Leckerste der Welt“.

Was ist eigentlich eine Süßigkeit?

Eine Süßware, auch Süßigkeit, ist ein festes Lebensmittel, das einen hohen Anteil an Zucker hat. Sie zählt nicht zu den Grundnahrungsmitteln.

Warum sind Süßigkeiten so beliebt?

Süßes macht uns glücklich und gibt uns Energie. Außerdem kann Zucker süchtig machen.
Schon vor der Geburt wird das Kind durch den zuckrigen Geschmack des Fruchtwassers im Bauch der Mutter an das Süße gewöhnt. Auch die Muttermilch ist süß. Somit muss einfach jeder Süßigkeiten lieben, es liegt quasi in den Genen.

Die beliebtesten Süßigkeiten heute und vor 40 Jahren

Platz

Heute (Stand 2013)

1970-1980

1

Tafelschokolade

Erfrischungsstäbchen

2

Pralinen

Magic Gum (Kaugummi)

3

Schokoriegel

Brauseufos

4

Frucht- und Weingummi

Mäusespeck (Marshmallow)

5

Kaugummi

Lolli mit Bildern

6

Kartoffelchips

Eis-Sandwich

7

Schokoknabberartikel

Raider (jetzt Twix)

8

Hustenbonbons

Crystal Pepsi (farblose &koffeinfreie Cola)

9

Gebäck ohne Schokolade

Nappo (Eiskonfekt)

10

Erdnüsse

Double Dip (Brausepulver)

Wer hätte gedacht, dass die Erfrischungsstäbchen mal so beliebt waren? Auch Twix, damals Raider, war vor über 35 Jahren nicht unbeliebt und teilt sich heute sogar Platz 3 mit anderen Schokoriegeln. Erstaunlich ist, dass Hustenbonbons heutzutage in den Top 10, Gummibärchen aber nicht einmal in den Top 3 zu finden sind.

Alles hat Nachteile – auch die Süßigkeiten

Durch die vielen Süßstoffe und dem vielen Zucker in den Süßigkeiten nehmen viele Menschen zu. Der Zucker ist zwar für den menschlichen Organismus wichtig, allerdings muss man unterscheiden zwischen Haushaltszucker (etwa in Süßigkeiten), der schlaff, antriebslos, müde, depressiv und krank macht, und natürlichem Zucker (etwa in Früchten), der wichtig und gesund für den Körper ist. Süßes schadet allerdings in jedem Fall den Zähnen. Also gut putzen!

Interessantes und Rekordverdächtiges

Im Jahr 2014 aß jeder Deutsche rund 9,6 Kilogramm Süßes, ein Schweizer aß sogar elf bis zwölf Kilogramm im Jahr. Das kann daran liegen, dass in unserem Nachbarland viele prominente Schweizer Schokoladen hergestellt werden.

Richtige Rekorde um die zarteste Versuchung der Welt:

  • Achtung, fliegende Kekse! Der am weitesten geworfene Keks flog 29,4 Meter.
  • Blob! Die größte Kaugummiblase hatte einen Durchmesser von 58,4 Zentimeter.
  • Mein neues Zuhause! Das größte Lebkuchenhaus ist 6,5 Meter hoch, hat 36 Millionen Kalorien und ist 1.000 Kubikmeter groß.
  • Es gibt sogar ein ganzes Lebkuchendorf: Das größte der Welt hatte 160 Häuser und war insgesamt 15 Tonnen schwer.
  • Kunterbunt! Das größte Mosaikbild aus Süßigkeiten bestand aus einer Millionen Fruchtgummi-Produkten einer Firma, die Kinder und Erwachsene froh macht, und war 130 Quadratmeter groß. Die Arbeit daran dauerte circa drei Wochen.